Zusätzliche Projektvorteile

Zusätzliche Wertschaffung durch CO2-Ausgleich in der Höhe von $664 pro Guthaben.

Laut einem 2014 veröffentlichten Bericht steuert der Ausgleich einer Tonne Kohlendioxid $664 zu Gemeinden bei, in denen CO2-Reduktionsprogramme stationiert sind.

Die Forschungsstudie, durchgeführt vom Imperial College London in Partnerschaft mit der International Carbon Reduction and Offsetting Alliance (ICROA), zeigt, wie der Erwerb von CO2-Guthaben wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten schafft, zum Umweltschutz beiträgt und das Leben von Menschen durch Haushaltseinsparungen, gesundheitliche Vorteile, bessere Wasserressourcen und andere soziale Vorteile aufwertet.

Die Höhe der CO2-Reduzierung durch solche Projekte wird seit vielen Jahren genau gemessen und von unabhängiger Seite verifiziert, doch bisher lagen keine akademischen Forschungen vor, die den Nutzen von Investitionen in CO2-Ausgleichsprogramme1 neben der Reduzierung von Emissionen messen und bewerten. Diese Forschungsstudie hat ergeben, dass jede Tonne an reduzierten CO2-Emissionen zusätzliche Nutzen wie Armutslinderung, Infrastrukturentwicklung und Naturschutz in der Höhe von $664 bietet, was bedeutet, dass Unternehmen, die ihre Emissionen freiwillig ausgleichen, mehr bewirken, als bisher angenommen wurde.

Die Befunde der Studie zeigen außerdem, dass Unternehmen mit Ausgleichsprogrammen Geschäftsvorteile festgestellt haben, wie ein besseres Markenimage, engagiere Mitarbeiter und Marktdifferenzierung.

„Der freiwillige Kohlenstoffmarkt bietet Unternehmen eine lohnenswerte Gelegenheit, die sie für ihre Nachhaltigkeitsstrategien in Betracht ziehen sollten“, meint ICROA-Programmdirektorin Sophy Greenhalgh. „Diese Studie zeigt, dass Ausgleichsprogramme neben der Reduzierung von Emissionen zahlreiche Unternehmensziele erfüllen, darunter Mitarbeiterengagement, Ressourceneffizienz und -einsparungen sowie vorteilhafte Beiträge zu lokalen Gemeinden.“

„Anhand neuester Methoden der Bilanzierung von Naturkapital waren wir in der Lage, die Auswirkungen aufzuzeigen, die Ausgleichsprogramme vor Ort liefern“, sagt Yiannis Kountouris, ein Umweltökonom am Imperial College.

Bessere Identifizierung und Messung der zusätzlichen sozialen Vorteile, die durch den Erwerb von CO2-Guthaben gewonnen werden, sollten mehr Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen dazu anregen, in Projekte zu investieren, die bei Gemeinden rund um den Erdball wirkliche Unterschiede bewirken und gleichzeitig gefährliche CO2-Emissionen reduzieren, so die Schlussfolgerung des Berichts.

Sie können den vollständigen Bericht hier herunterladen.